FIS Continental Cup in Braunlage

Neues Jahr, mal wieder ein Anlauf zum Skispringen in Braunlage.

In den letzten Jahren war es mau mit der weißen Pracht und das Skispringen auf der Wurmbergschanze musste wegen Schneemangels oder Tauwetter ausfallen. Für das Jahr 2009 hat das Orga-Team vom WSV Braunlage aber Vorkehrungen getroffen: Es wurde für alle Fälle eine hinreichende Menge Kunstschnee vorbereitet. Die Anlaufbahn der Schanze ist schon seit einigen Jahren mit einer Porzellanspur ausgestattet und dadurch auf alle Fälle präpariert. DiesesJahr wird der FIS Continental Cup am ersten Januarwochenende in Braunlage ausgetragen.

Das Wetter hat mitgespielt und die Temperaturen unten belassen.  Das Skispringen kann also stattfinden und der anreisende Zuschauer hat die Qual der Wahl zwischen dem Samstags- oder Sonntagsspringen. Wegen der Vorhersage haben wir uns für Samstag als Besuchstag an der Wurmbergschanze entschieden. Für den Sonntag wird Schneefall vorhergesagt.  Gemäß Prognose scheint für uns auch die Sonne.

In Braunlage am ZOB treffen wir dann die Familie Kirchner  und fahren gemeinsam mit dem Shuttlebus zum Kaffeehorst. Von dort aus ist man in einer halben Stunde zu Fuß an der Schanze.

Wir gucken beim Training zu und erklimmen den Wurmberg entlang über die Treppen neben dem Aufsprungshang. Dabei können wir uns einen persönlichen Eindruck von der Weiten- und Windmessung machen. Wir genießen die hervoragende Fernsicht, die nicht nur den nahen Brocken erstrahlen lässt, sondern auch Blicke über die verschneite Winterlandschaft bis zum Kyffhäuser zulässt.

Nachdem wir wieder den Berg wieder hinab gestiegen sind, stärken wir uns mit Bratwurst und genießen die beiden Wertungsdurchgänge. Zum Schluss wird es aber kalt, sodass wir uns von innen aufheizen und zur Musik vom NDR-Team hüpfen. Wegen der Kälte verlassen wir das Areal auch direkt nachdem der letzte Springer gelandet ist.

Beim Kaffeehorst angekommen müssen wir uns in Geduld üben, weil viele Leute in wenige Shuttlebusse drängen. So ein Geschiebe habe ich seit meiner Zeit als Fahrschüler nicht mehr erlebt. Ich dachte immer, dass sich erwachsene Menschen nur derart aufführen, wenn es um Leib und Leben geht. Nach einer Stunde (50 Minuten Warten und 10 Minuten Fahrt) hat uns der Bus am ZOB wieder entlassen.

Ein Tipp an den Veranstalter: Organisiert das Anstellen der Besucher und das Vorfahren der Busse am Kaffeehorst etwas besser!

Fazit: Eine Mordsgaudi bei eisiger Kälte!

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